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Ende des 13. Jh.s wurde vor dem Oderberger Tor ein Spital mit einer dem hl. Georg geweihten Kapelle eingerichtet. Erstmalig aktenkundig wurde der Alexanderplatz als Stauraum vor dem Oderberger Tor in der Mittelalterlichen Stadtbefestigung Berlins. Vor diesem Tor - später Georgentor und seit der Krönung des Kurfürsten von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen im Jahre 1701 Königstor genannt - mussten die Fahrzeuge, die über die Bernauer, die Prenzlauer und die Oderberger Straße nach Berlin kamen, auf ihre Abfertigung für die Einfahrt in die Stadt warten.

Der Platz entwickelte sich zum Viehmarkt, zu dem in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s ein Wollmarkt hinzukam. Bis zu Beginn des 19ten Jahrhunderts war er als Ochsenplatz / Ochsenmarkt bekannt. Ab Ende des 18. Jahrhunderts nannte man ihn auch 'Paradeplatz', da dort, wie an so viele Plätzen Berlins Exerzierübungen der Streitkräfte stattfanden.

Zu Ehren des russischen Zaren Alexander, der im Frühjahr 1805 Berlin einen Staatsbesuch abhielt, bekam der 'Alex', wie ihn die Berliner seitdem im Volksmund nennen, seinen heutigen Namen.

Im Jahre 1882, also in Zeiten der großen Stadterweiterung nach Aufstellen des neuen großen Bebauungsplanes durch James Hobrecht 1862, wurde der Bahnhof für die Stadt- und Fernbahn gebaut. 1913 erweiterte man den Knotenpunkt um einen U-Bahnhof, der große Pläne vermuten ließ.

Ende der 20er Jahre, genau gesagt 1929, wurde der Platz dann endgültig dem Verkehr übergeben. Der Platz erhielt seine Eigenschaft als Verkehrsknotenpunkt. Es entstanden Alexander- und Berolinahaus von Peter Behrens, zwei charakteristische Bauten, die uns nach dem 2.Weltkrieg durch Rekonstruktion zu DDR Zeiten erhalten geblieben sind.

Heute dominieren Neubauten den Platz. Das 30stöckige, rund 120 m hohe Hotel "Stadt Berlin" (1970), heute 'park inn' genannt, das 13geschossige "Haus des Lehrers" (1964 erster Neubau nach 1945 am Alex), der Kuppelbau der Kongreßhalle und das 18geschossige "Haus des Reisens" umschließen heute den Platz, auf dem 1969 das wohl für den Ort bedeutendste und höchste Bauwerk, der Berliner Fernsehturm errichtet wurde.
Der "Brunnen der Völkerfreundschaft", 1969 von Walter Womacka geschaffen, und die im gleichen Jahr von Erich John aufgestellte "Weltzeituhr" sind sicher die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Platzes.

Nach der Neugestaltung war es zu DDR Zeiten der zentrale Platz der Stadt, Megakreuzung für die wichtigen Straßeachsen in alle Himmelsrichtungen.

Auch zur Wende 1989 spielte der Alexanderplatz eine wichtige, nahezu zentrale Rolle. Bei den großen Demonstrationen in Berlin fanden dort Ihre Kundgebung, insbesondere am 4. November 1989 war der Alexanderplatz Schauplatz quasi des Endes der sozialistischen Regierung der DDR.

Stadtbezirk Berlin-Mitte


Alexanderplatz um 1900

Alexanderplatz um 1932

Alexanderplatz um 1941

Alexanderplatz um 1960

Alexanderplatz um 1972

Alexanderplatz 1989
 
   Letzte Änderung: 20.12.2004